Notfunkfrequenzen

Ich möchte hier nicht alle Notfunkfrequenzen noch ein mal auflisten. Denn diese Listen gibt`s mehr als genug. Meine Idee ist da eher so für die Bevölkerung:

Mit Einzug der PMR-Funkgeräte ist Funken für jedermann erschwinglich. Gut, die Reichweite lässt zu wünschen übrig, aber das soll für den „Notfunk“ von Vorteil sein.

In Ländern wie Spanien ist der „PMR Kanal 77“, also PMR 7 mit Subton 7 eine Notruffrequenz für den Bürger ohne Lizenz bzw. für Bergwanderer, Skifahrer und Kletterer.. http://www.canal77pmr.com/. In Franklreich berichtet man darüber http://pmr446.free.fr/index_canal.7-7.radio.secours.en.montagne.htm

Wieso also nicht den PMR Kanal 77 auch in Deutschland für den persönlichen Schutz der Bürger einrichten? In einem Bericht über Recklinghausen schrieb ich über die Notfall-Infopunkte. Die Bürger könnten diese zur Kommunikation dorthin nutzen oder ältere Menschen die nicht mehr so gut zu Fuß sind mit ihren Nachbarn reden. Das vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. So meine Meinung.

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Der Anti-Langeweilekoffer

Wie ich schon in einem anderen Bericht schrieb, hat der Begriff Notfunkkoffer für mich so einen Beigeschmack nach „Alleine auf einer nassen Wiese sitzen und darauf Warten, dass man die Grashöhe durchgeben soll“. Dem setehe ich jetzt, nach dem Notfunktag in Wattenscheid, anders gegenüber. Die Koffer machen in einer Infrastruktur durchaus Sinn. Aber was hat das jetzt mit der Überschrift zu tun?

Das THW in Zweibrücken beherbergt die Notfunkstelle DL0NRP. Mein Gedanke ist, einen Koffer zu entwerfen, mit KW UHF/VHF, und diversen Antennen mit einem Tuner. Diese Sachen können jetzt in den BereitstellungsRaum500 (BR500) mit genommen werden. In der Regel hat man genug Platz um eine einfache, Endgespeiste Antenne aufzubauen. Es soll ja kein Contest oder eine Weiterbindung aufgebaut werden. Der Sinn hinter diesem Koffer ist :

  1. Langeweile zu vertreiben. Das soll nicht heißen, dass wir in den Einsatz fahren und Urlaub machen. Der BR500 ist ein Sammelort für Katschutz-Helfer aller HiOrgs (Hilfsorganisationen). Wir werden dort als Reserve vorgehalten, denn das THW z.B. hat nicht in jedem OV (Ortsverband) eine Elektrofachgruppe. Wenn diese aber in einem Katastrophengebiet benötigt wird, muss auch Ablöse bereit stehen. Dazu dient der BR 500. Hier soll der bei aktivem Betrieb mit ggf.Ausbildungsrufzeichen dem Lagerkoller vorbeugen. Ich bin für eine einheitliche Frequenz der Funkamateure auf dem BR500 und schlage 433,500 mit CTCSS118,8 vor. Warum? Zumal ist diese Frequenz die Anruf Frequenz, zum anderen bekommt das ISM-Band zu wenig beachtung und wir bracuehn uns nicht z wundern, wenn wir es irgendwann abgenommen bekommen. Auch kann man sich dort zu einem „Klönsnack, nem Schwätzchen, oder zum Soddern“ verabreden und neue Leute kennen lernen.
  2. Der Koffer soll Aufmerksamkeit erregen und zum Nachdenken in den oberen Führungsebenen anregen so wie für die Beruhigung der Bürger im Schadensgebiet. Selbstverständlich dürfen keine Informationen über Lage und der gleichen ausgegeben werden. Aber tröstende Worte und das Gefühl „Dir wird geholfen“ kann schon vermittelt werden.

Ein Ziel sollte es sein, alle HiOrg`s über Kurzwelle mit einander zu verbinden. Zumindest die Ortsverbände, egal welcher HiOrg. Das Problem ist die DSGVO. Es müsste verschlüsselt werden, was die Funkamateure nicht dürfen. Da sehe ich noch ein großes Problem drin.

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15.06.2019 Notfunktag in Wattenscheid.

Ich folgte der Einladung nach Wattenscheid zum Notfunktag. Zuerst wurde das Thema Notfunkleuchttürme, nach dem Vorbild in Berlin wurde auch behandelt und angesprochen. Ulli Weber (DL4WAT) hat es sehr anschaulich vermitteln können. Danach hat Carsten (DC8CH) ein Vortrag über die Nutzung des „AREDN“ Netzes gehalten. Ein W-Lan-Netz auf Amateurfunkfrequenzen zur Nutzung wie ein richtiges W-Lan Netz mit VoIP (Richtig konfiguriertes Telefon), Fax, E-mail und Richtfunk mittels Parabolantennen. Letzteres ist für die Hilfsorganisationen von Bedeutung, wenn man mit seinem TETRA nicht mehr aus dem Tunnel oder dem Bergwerk heraus kommen sollte. Sicherlich könnte man das Problem mit dem „AWITEL“ lösen, aber der Vorteil von „AREDN“ ist, dass man selbst eine W-LAN-kamera mit nehmen könnte. Die Bandbreite im 5 Ghz Netz gibt das locker her. Die Stromversorgung der Repetierter liegt unter 1 Watt, was eine Einspeisung mit Akkus ermöglicht. Leider benötigt man die „A“ Lizenz für das optimale betreibendes Netzwerkes. Daher wäre der Gedanke naheliegend, dass man im Fall einer Katastrophe den Amateurfunkern in Hilfsorganisationen für diesen Zeitraum eine befristete A-Lizens zuteilt, oder ihnen in diesem Fall eine Ausnahmegenehmigung erteilt.Wir haben das Netz getestet, zwar nur auf engem Raum, aber es geht prima.

Für den nächsten Beitrag kann dann der Notfunkkoffer sein können beweisen. Wichtig ist es, dass die Akkus alle gleich geladen werden können. Ich habe von Notfunkkoffern gelesen, die mit Akkus aus Handwerksmaschinen (Bohrer, Flex etc.) betrieben werden sollten, weil man so viele davon hat. Das geht meines Erachtens gar nicht. Weder die Kompatibilität zu anderen, noch das Laden bringt Vorteile für den Notfunk.

In einem weiteren Teil würde das Konzept „NIP“ (Notfall-Informationspunkt) vorgestellt. Man hat im Kreis Recklinghausen eine Karte mit den Punkten öffentlich gemacht und Arbeitet seid 2017 an diesem Projekt. Ich finde das Konzept echt Klasse. Die Infopunkte werden durch BOS-Funker und Funkamateure besetzt. Ziel dieser Notfall-Infopunkte ist es, die Bürger*innen im Fall eines Stromausfalls an Hilfe gelangen zu lassen, egal welcher Art. Sei es Betreuung oder die Verbindung zur Leitstelle um dort hilfe zu holen. Letzteres ist etwas schwirig, da Funkamateure meistens nicht die Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet haben und somit keinen BOS-Funk hören oder benutzen dürfen. Andererseits dürfen Funkamateure auch nicht verschlüsseln. Um es mit den Worten von TV-Kaiser zu sagen.“Ein Teufelskreis“. *Ironie on* Zum Glück gibt`s ja noch Krad-Melder und Meldegänger, die eine Depesche in die Leitstelle tragen können. *Ironie off* . Die Problematik wird aber auch noch gelöst, da bin ich mir sicher.

Nach der ganzen Theorie und dem Austoben der Funkamateure mit der neuen Technik, haben Fernmelde-Helfer unter Anleitung mit Ausbildungsrufzeichen erfolgreich Betrieb gemacht und waren hell auf begeistert. Ich hoffe sie demnächst mit persönlichem Call in Wattenscheid wieder zu treffen.

Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, dass man, wenn es die Situation zu lässt von der Wetterlage her, auch „Streifen“ durch die Gegend ziehen lässt die mit CB-Funk (hier stellvertretend für den Nichtlizenzierten Funk) um das Hilfenetz zu stabilisieren oder bei der Besetzung der „NIP`s“ zu helfen. Man sollte da mal drüber nach denken.

Akkus könnten bei HiOrgs geladen werden, die Notstrom besitzen. Plötzlich macht es irgendwie keinen Sinn mehr, mit einer Anlage die 100Watt und mehr hat QRV zu sein, wenn man auf den Stromverbrauch achten muss.

Ein besonderes Dankeschön an :

DM1SW (Sebastian Schulbeck stellvertretend für den Notfunk-Team Wuppertal /und Mitglied in der JUH)

Ulli Weber (DL4WAT als „Mit-Dozent“)

Und der freiwilligen Feuerwehr Wattenscheid-Eppendorf als Gastgeber.

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Notfunkgedanken

Ich habe viel über Notfunk gelesen, in Facebookforen im Internet. Bastelanleitungen für Notfunkkoffer durchgelesen und immer wieder das Für und Wider abgewägt. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ein Notfunkkoffer mit Solarzellen, eine Batterie und eine Multibandantenne eine klasse Idee ist. Für mich hat der Begriff „Notfunkkoffer“ den faden Beigeschmack von auf einer nassen Wiese ohne Infrastruktur darauf warten, das jemand mich nach dem Wasserpegel der Sieg in Siegen fragt, oder ich Informationen darüber geben kann, ob und wie viel es in Siegen regnet. Bitte nicht falsch verstehen, die Idee des Notfunks ist prima. Auch das was einige in Foren und Facebook basteln und vorstellen ist sehr interessant und nützlich.

Ich bin eher der Fan von einer vollen Infrastruktur, soweit es sie noch gibt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich auch ehrenamtlich beim THW tätig bin. Zumindest sollte es im WInter etwas wärmer sein als 0Grad, trockener sein wenn es Regnet und Geschützt wenn die Sonne brät.

Selbstverständlich gehört das WC, Nahrung Flüssigkeit und vor allem der Kaffee zum Non plus Ultra. Aber die Selbstversorgung gehört für mich an erste Stelle. Also den Rat des BBK annehmen und ein Vorratslager anlegen. Also bleibt mir für den Notfunk nur mein Zuhause oder einer geschützten Stelle übrig. Die Überlegungen gehen weiter.

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Mobil

Durch den Kauf eines neuen Autos, läuft bei mir Mobil gerade gar nichts.

Geplant ist ein TM-V71E für 70/2 und ein Icom IC-7000 für 10 Meter. Letzteres wird aber noch dauern, da ich noch kein Absetzkit habe un des erst noch zusammen gebaut wird. Der Kauf verlief leider aussichtslos, da es wohl keine mehr gibt.

Wie und wo das Seperationskit her kommt, werde ich zur gegebenen Zeit noch Schreiben.

Auf jeden Fall wird die Frequenz 145,500 im Auto dauernd geschaltet sein. Es wäre cool, wenn alle Mobilisten diese Frequenz „vorhalten“ würden. Man könnte so einen „Amateurfunk-Brummikanal“ einrichten. Wäre doch abwechslungsreich im Stau mit gleichgesinnten zu klönen?!

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Portabel

Hallo liebe YL`s, XYL`s und OM`s.

Ich bemühe mich auch portabel QRV zu sein. Meistens auf Festen, Tag der offenen Tür oder sonstigen Veranstaltungen die draußen stattfinden.

Primär auf der 433,500 mit CTCSS 118,3Hz und lokalisierbar via APRS. Standartrufzeichen ist DO2SI. Oder auf den örtlichen Relais. Bevorzugt 70 cm Analog.

Warum diese Frequenz 433.500?

Nun, da ich denke das  dieser Frequenzbereich zu wenig Beachtung  bekommt und da es eine Notruffrequenz ist. Darüber hinaus kann man sich wunderbar via dieser Frequenz auf einen spontan Treffen verabreden oder im Fall eines Zwischenfalls zusätzlich Hilfe koordinieren.

Warum dieser CTCSS Ton?

Ich bin kein „Notfunk-enthusiast“, aber die Tatsache das ich ehrenamtlich beim THW bin verbindet mich doch etwas damit. In der Schweiz (Zürich) hat man diesen CTCSS Ton mit dieser Frequenz als Hauptarbeitskanal eingebürgert. Hier der Link. Bevor ich „meine eigene Suppe“ koche, so wie leider viele andere in diesem Hobby, ordne ich mich dort ein und gut ist. Ich bin auch der Meinung, das man seine Zwist mit anderen beilegen sollte und auch mal zusammen arbeiten.

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Mobil Logbook

DateTime UTCCallsignFrequencyModRSTMy RSTRemarks
10.6.201710:39GM0OQV10 MeterUSB5/95/9B-300 JO30XS55VV
04.06.201717:55EA99WAW10 MeterUSB5/95/9B-300 JO30XS55VV
04.06.201717:47IK3SCB10 MeterUSB5/95/9B-300 JO30XS55VV
04.06.201717:44IK4LZH10 MeterUSB5/95/9B-300 JO30XS55VV
04.06.201717:45MI5JYK10 MeterUSB5/95/9B-300 JO30XS55VV
04.06.201717:36LA1DHA10 MeterUSB5/95/9B-300 JO30XS55VV
04.06.201714:24MM0IEL10 MeterUSB5/95/9B-300 JO30XS55VV
15.06.201717:28IZ6FXP10 MeterUSB5/95/9B-300
15.06.201717:359A7JCY 10 MeterUSB5/93/5B-300
20.07.201714:55MU0GSY 10 MeterUSB5/95/9B-300  JO40AU34UH
20.07.201715:04M6ZXZ 10 MeterUSB5/95/9B-300  JO40AU34UH
27.07.20171535HG17SW10 MeterUSB3/55/9B-300 JO40AU34UJ
25.08.201713:44F5OHM10 MeterUSB5/75/9B-300 JO40AU48WN
25.08.201714:00TM160BF10 MeterUSB5/95/9B-300 JO40AU48WN
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Dieter Güthling, DK9DV sk

Am Sonntagabend (30.08.2015), nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus ,ist ein guter Freund von uns gegangen.

Ich habe mit Dieter irgendwann Ende 2012 das erste mal Emails getauscht. Es ging dabei um das Impressum für die Webseite des DB0EIS. Wir telefonierten und trafen uns regelmäßig. Wir bastelten und lachten zusammen. Mitte 2014 haben wir zusammen seinen Richtantennenmast abgebaut, damit der Rotor überholt werden konnte. Gottseidank haben wir ihn vor 3 Monaten wieder auf gestellt, so das er noch ein wenig Spaß an seiner Sache hatte. Leider haben wir nie ein QSO zusammen geführt, so richtig über Funk. Trotzdem danke ich Dir für die absolut geile und schöne Zeit, auch wenn sie viel zu kurz war. Wie sang Roger Whitaker damals? Die große Reise, ….. , machst Du einfach alleine.Nein, das find‘ ich nicht fair, alter Freund. Ich werd DIch nie vergessen 73 de DO2SI

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Günter Oelschläger, sk DL6ZAQ

Wie ich eben aus einer Comunity erfahren habe, ist am 4.11.2011 Günter Oelschlägel DL6ZAQ verstorben. Ich habe mit Günter den Kontakt durch den Verkauf eines Diplexers aufgenommen. Oft hat er mir auch Tipps und Kniffe erklärt. Lieber Dieter ruhe in Frieden.

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